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Was macht ein modernes Unternehmen aus, welche Fehlerquellen solltest du besser umgehen? dfind-Gründer Christian Rampelt zeigt einen Weg auf…

Um für Bewerber auf dem Markt attraktiv zu bleiben, nehmen sich viele Geschäftsführer vor, ein „modernes Unternehmen“ zu führen. Denn die Mitarbeiter von morgen fordern neue Ansätze und der War for Talents breitet sich langsam, aber sicher in allen Unternehmensbereichen aus. Bei der Betrachtung von modernen Unternehmen tauchen einige Prozesse immer wieder auf. So beispielsweise die Umsetzung von agilem Management, dem New-Work-Prinzip, einer gelebten Fehlerkultur und digitalem Denken.

Moderner Arbeitsplatz, offene Büros und verschiebbare Tische für Arbeitsgruppen (Foto: dfind.com)

Team-Building durch agile Prozesse

Starre Hierarchien und die Generation Y passen nicht mit einer globalen Welt und ständig neuen, technischen Innovationen zusammen. Geschäftsführer sollten bei der Einführung von agilen Managementstrukturen besonders darauf achten, die Neuerungen in der gesamten Unternehmenskultur zu integrieren und vorzuleben, statt einfach in einer Sammel-E-Mail die Mitarbeiter davon in Kenntnis zu setzen, dass nun agile Strukturen herrschen.

In einem von Flexibilität geprägten Markt reicht es heute nicht mehr aus, Wissen und Verantwortung in einer Führungskraft zu bündeln. Stattdessen sollten Manager auf die Kompetenz ihrer Belegschaft setzen. Das bedeutet jedoch nicht, die Mitarbeiter sich selbst zu überlassen.

Vorgesetzte nehmen stattdessen eher die Rolle eines Mentors ein, der einen Rahmen steckt, in dem sich das Team entfalten kann. Besonders wichtig dabei: Kommunikation. Beispielsweise in Form von täglichen Meetings, in denen die Mitarbeiter alles Relevante kurz und prägnant besprechen.

Flexibilität durch New Work

Auch wenn es das Prinzip New Work schon seit mehreren Jahrzehnten gibt, lässt es sich heute durch digitale Konzepte wie Cloud-Computing und Shared Desks besser umsetzen denn je. Beim Shared Desk beispielsweise gibt es im Standort weniger Arbeitsplätze als Mitarbeiter.

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Niemand besitzt einen eigenen Platz, sondern wechselt je nach Bedürfnissen der aktuellen Arbeitssituation den Schreibtisch. So lässt sich die Umgebung den täglichen Herausforderungen anpassen und Mitarbeiter sitzen ständig neben anderen Kollegen. Das wiederum fördert interdisziplinäres Arbeiten und kreatives Denken.

Christian Rampelt (Foto: dfind.com)

Doch wechselnde Arbeitsplätze erfordern digitalisierte Arbeitsmethoden wie Cloud-Working oder Collaboration-Tools, zu denen unter anderem virtuelle Whiteboards, Chats und Videokonferenzen gehören. So kann jeder Mitarbeiter, egal ob er sich im Betrieb selbst oder im Homeoffice befindet, auf jegliche Prozesse zugreifen. Aus diesem Grund geht die Bezeichnung New Work im heutigen Verständnis untrennbar mit der Digitalisierung einher.

Jeder Arbeitnehmer hat es schon einmal gehört, jedoch gehen die Meinungen über die richtige Umsetzung meist weit auseinander: New Work. Viele Führungskräfte und alteingesessene Mitarbeiter gehen davon aus, dass der New-Work-Ansatz bereits durch die Beschaffung von neuem Equipment erfüllt wird.

„Diensthandys und Firmenlaptops bereitstellen – reicht nicht“

Doch es reicht bei Weitem nicht aus, Diensthandys und Firmenlaptops bereitszustellen, um fähige Mitarbeiter zu finden und anschließend auch zu halten. Das Prinzip geht auf ein Konzept des Sozialphilosophen Frithjof Bergmann zurück, der in den 1970er-Jahren das neuartige Arbeitsmodell auf drei Säulen aufbaute: Selbstständigkeit, Freiheit und Teilhabe an der Gemeinschaft. Vor allem junge Arbeitnehmer verfolgen heutzutage diese Prinzipien und setzen ein gewisses Maß an Individualität in einem modernen Unternehmen voraus. Dazu zählen unter anderem flexible Arbeitszeitmodelle, Mitbestimmung und Verantwortung.

Fehlerkultur fördern

Um die Köpfe von morgen nicht nur zu werben, sondern auch zu binden, müssen Führungskräfte ihren Umgang mit Fehlern überdenken. Vor allem in deutschen Firmen gelten Fehler als unbedingt zu vermeidendes Desaster. Führende Unternehmen aus dem Silicon Valley beispielsweise sind an diesem Punkt aber wesentlich weiter. Sie haben erkannt, dass Fehler zum Schaffensprozess dazugehören. Keine Innovation entsteht ohne sie.

Statt auf Fehler also mit Sanktionen zu reagieren, gilt es sie als Chance zu sehen. Sie sollten für ein Unternehmen zwar nicht als erstrebenswert gelten, aber auch keine Katastrophe darstellen. So haben Mitarbeiter keine Angst, sich auszuprobieren und zu verwirklichen. Generell spielen viele Faktoren in modernen Unternehmen eine Rolle. In Zeiten des War for Talents sollten Manager daher für ihr Unternehmen geeignete Maßnahmen ergreifen, um Mitarbeiter zu finden und zu halten.

Autorenporträt: Christian Rampelt ist Gründer und Geschäftsführer des auf Headhunting spezialisierten Unternehmens www.dfind.com, dessen Fokus auf der Vermittlung von Führungskräften, High Potentials sowie Spezialisten im digitalen Bereich liegt. Das gegenwärtig 20-köpfige Team setzt sich aus Beratern und führungserfahrenen Managern mit interdisziplinärem Hintergrund zusammen. Gebündelt verfügen sie über mehr als 160 Jahre Headhunting-Erfahrung im IT- und Digitalisierungsmarkt. Um die Thematik der Digitalisierung nicht nur marktseitig abzudecken, sondern auch die eigenen internen Prozesse entsprechend zu gestalten, setzt Christian Rampelt in seinem Unternehmen auf New Work…

Artikelbild: Gorodenkoff/ Shutterstock.com

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