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Die Diskussion um die Frauenquote läuft, läuft immer noch. Vor ein paar Jahren kam sie aufs politische Tableau. Was ist draus geworden? Das Familienministerium unterstützt den Frauen-Karriere-Index. Der Gewinner ist…

Bereits zum zweiten Mal in Folge belegt die Hewlett-Packard GmbH den ersten Platz des Frauen-Karriere-Index des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – eine von verschiedenen Massnahmen um die Frauenquote in Führungsetagen durchzuboxen. Dabei konnte sich HP in Ranking mit 85 von 100 möglichen Punkten im Vergleich zum Vorjahr noch weiter verbessern. Besonders in den Unterkategorien Commitment (89 Punkte) und Rahmenbedingungen (90 Punkte) schneidet HP hervorragend ab.

Viele Firmen beteiligt

Schon bei der ersten Erhebungswelle im vergangenen Jahr setzte sich HP gegen 31 Mitbewerber durch. Dieses Jahr war die Konkurrenz noch stärker: Insgesamt 128 Unternehmen aller Größen und aus unterschiedlichen Branchen beteiligten sich am Frauen-Karriere-Index.

„Kein Sprint sondern Marathon“

Umso größer ist die Freude, die Spitzenposition nicht nur verteidigt, sondern noch weiter ausgebaut zu haben: „Mehr Frauen in die Führung zu bekommen ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Man braucht langfristige Ziele, messbare Ergebnisse und eine Unternehmenskultur, die den Veränderungsprozess trägt“, sagt Eva Faenger, Diversity Manager bei HP.

„Die erneute Auszeichnung ist eine wunderbare Bestätigung, dass wir mit unserer Strategie richtig liegen. Im vergangenen Jahr haben wir in den Köpfen unserer Führungskräfte und unserer Frauen eine Menge bewegt. Die Anerkennung durch den Frauen-Karriere-Index spornt uns an, unseren Weg unbeirrt fortzusetzen.“

Der Frauen-Karriere-Index wurde 2013 vom Bundesfamilienministerium ins Leben gerufen, um objektiv und unabhängig die Aufstiegschancen von Frauen in deutschen Unternehmen zu untersuchen.

Commitment unterschiedlich

Anhand eines Fragebogens wird das Engagement der teilnehmenden Unternehmen in diesen Kategorien gemessen:

  1. Status/ Dynamik. Der Teilindex „Status / Dynamik“, bezieht sich auf die Strukturdaten und den Frauenanteil in der Führungsebene.
  2. Commitment und Rahmenbedingungen. Personalentwicklung, Kommunikation sowie Maßnahmen fließen in die Kategorie „Commitment“ ein. „Rahmenbedingungen“ schließlich umfassen Unternehmensleitlinien, Transparenz und Flexibilisierung.

Im Teilindex „Commitment“ erreichte HP wie im Vorjahr 89 von 100 möglichen Punkten. Besonders positiv wurden dabei die Kommunikation und die konkreten Maßnahmen bewertet. Die Rahmenbedingungen bei HP, insbesondere die Transparenz bei Reporting und Stellenbesetzungen, wurden sogar mit 90 von 100 Punkten bewertet.

Mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen ist für uns ein zentraler Wirtschaftsfaktor. Unsere offene Unternehmenskultur hilft uns, tradierte Muster zu durchbrechen und unsere Maßnahmen nachhaltig zu verankern“, sagt Angelika Gifford, Mitglied der Geschäftsführung der Hewlett-Packard GmbH und Executive Diversity Sponsor. „Flexible Arbeitszeitmodelle, Home-Office und Mentoring sind bei HP schon lange selbstverständlich.

Im letzten Jahr haben wir eine Reihe weiterer Maßnahmen geschaffen, mit denen wir unsere weiblichen Talente gezielt motivieren, Führungsrollen zu übernehmen.

Artikelbild: Monkey Business Images/ Shutterstock

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