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Haben Sie, hast du das Zeug zum Chef? Fast 150.000 Menschen wollten das beim Chef-Test des manager magazin wissen. Was dabei rausgekommen ist, sagen Helene Endres und Klaus Werle…

[dropcap]A[/dropcap]uch das hat mit Führung zu tun. In einer beschaulichen Strasse entlang des Isebek-Kanals im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel, etwas versteckt hinter hohen Linden, liegt ein kleiner Kiosk.

Zeitungen werden dort verkauft, Gummibärchen und Eis für die Kinder, kühles Bier, belegte Brötchen und natürlich „Latte to go“. Als der Kiosk vor einigen Jahren öffnete, wurde er von einem einzelnen Mann betrieben, ein junger Türke, der gewandt war und mit jedem ein kurzes Schwätzchen hielt.

Wiedererkennungswerte, die sind wichtig…

Holte man sich morgens auf dem Weg zum Bus einen Kaffee, war der nette Mann da.

Kam man abends von der Arbeit zurück und kaufte rasch noch ein Bier, war er immer noch da. Jeden Tag ging das so, von frühmorgens bis spät in die Nacht, auch am Wochenende.

Nach einiger Zeit lief der Laden, mehr Personal wurde eingestellt. Der nette Türke war jetzt, wovon viele Menschen träumen: Chef.

Nur: Er war immer noch von früh bis spät in seinem Laden. „Ich wollte immer mein eigener Herr sein“, sagte er. „Aber dass es so anstrengend ist, hätte ich nicht gedacht.“ So wie ihm gest es vielen Unternehmen.

Vielfalt statt einheitlicher „Pinguin“-Look…

Die Welt der Chefs ist so bunt wie ein Kiosk-Sortiment: Die Vorstandsvorsitzenden großer Konzerne gehören dazu, auch der knorrige Mittelständler von der Schwäbischen Alb und der Besitzer der Autowerkstatt um die Ecke.

Und doch gibt es ein paar Eigenschaften, auf die es beim Chef-Sein wirklich immer ankommt. Hart arbeiten zum Beispiel gehört in den meisten Fällen dazu, aber – und das ist die schlechte Nachricht – Fleiß allein hat noch keinen zum Chef gemacht. Auch nicht gecoachte „High Potentials“.

Aber was dann? Was muss man können, um Menschen zu begeistern, ihnen zu sagen, was sie tun sollen? Um Strategien zu entwickeln und andere dazu zu bringen, sie umzusetzen?

Menschen führen durch Begeisterungsfähigkeit…

Sicher: Fast jeder, der kein Chef ist, ist felsenfest davon überzeugt, er könnte es genauso gut wie sein Vorgesetzter, wenn nicht besser.

Aber ist das wirklich so? Mit einem neuen Buch kann das jetzt jeder für sich selbst prüfen. Das Buch „Können Sie Chef?“ enthält einen großen, von Management-Beratern konzipierten Test rund um alle relevanten Aspekte des Chef-Alltags wie Mitarbeiter-Führung, Strategie-Entwicklung oder Motivation.

Das Buch basiert auf einer Online-Aktion von manager magazin zusammen mit Spiegel Online und dem Karriere-Netzwerk Xing. Fast 150.000 Menschen beantworteten den Fragebogen im Internet, davon mehr als 90.000 mit Führungserfahrung.

Der große Andrang zeigte: Die Anziehungskraft der Chef-Position ist riesig – auch und gerade in Zeiten, in denen Teamwork angesagt ist, ist der Wunsch groß, jemanden an der Spitze zu haben, der weiß was er tut. Jetzt bietet das Buch eine neue Möglichkeit zum Mitmachen.

„Ich Chef, du nichts“ – das war ein mal…

Das Dasein als Chef ist natürlich viel komplexer, als den ganzen Tag andere herumzukommandieren.

Gerade die flachen Hierarchien, der schnelle Wechsel der Trends und die immer rapider abnehmende Vorhersagbarkeit der Ereignisse machen die Arbeit als Führungskraft zu Beginn des 21. Jahrhunderts ebenso interessant wie herausfordernd.

Wie entscheidend es für den Erfolg der ganzen Mannschaft ist, wer oben steht, zeigt eine Umfrage des Gallup-Instituts: Danach schieben zwei Drittel aller Mitarbeiter in Deutschland lediglich Dienst nach Vorschrift.

15 Prozent haben bereits innerlich gekündigt. Welches Potential könnte hier gehoben werden, mit dem richtigen Mann oder der richtigen Frau an der Spitze!

Kann man das lernen? Lassen sich Persönlichkeit, Charisma und Führungsstärke trainieren wie eine bessere Zeit beim Marathon-Lauf?

Das neue Buch will auch hierauf Antworten geben. Der Leser erhält im Test nicht nur ein präzises Bild seiner Stärken und Schwächen.

Jetzt gewinnen! Verlosung zum „Tag der Arbeit“ (1.05.2011)

Kein riesiges Ostergeschenk. Aber immerhin. Die Redaktion von Karriere-Einsichten verlost unter allen Kommentaren in diesem Online-Magazin, bei Facebook (facebook.com/karrieristen) und Twitter (twitter.com/karrieristen) fünf Bücher von „Können Sie Chef“.

Frage: Was ist für Sie, für dich der perfekte Chef? Welches Handwerk sollte er auf jeden Fall beherrschen? Welche „Skills“ als Person an sich mitbringen? Die Antworten können so bunt sein wie dieses Magazin. Ob nur eine Zeile Text, Fotos, Videoclips oder ein Audiotape. Alles ist möglich!

Persönlichkeit kann man nicht trainieren…

„Ich Chef, du nix?“

Fallstudien aus der Praxis sowie Erklärungen von Managementexperten und Coaches vermitteln zusätzlich wichtige Erkenntnisse, worauf es an der Spitze wirklich ankommt.

Bekannte Führungspersönlichkeiten aus der Wirtschaft geben in Interviews Einblicke in ihren Alltag und ihren manchmal kurvenreichen Aufstieg bis nach ganz oben. Denn Chefsein ist vor allem: „Learning by doing“.

Daran ändert auch das Buch nichts. Der Test zeigt aber auch, ob jemand prinzipiell das Zeug dazu hat, andere zu führen, zu motivieren und zu begeistern. Er ist eine Standortbestimmung, eine Art Boxenstopp auf dem Weg nach oben.

Können Sie Chef? Ja, oder nein? Finden Sie das heraus!

Zum Beispiel mit diesen Fragen: Können Sie strategisch denken? Wie flexibel reagieren Sie in Problemsituationen? Nun gibt es erneut Gelegenheit zum Mitmachen.

Überprüfen Sie in 43 Schritten Ihre Selbsteinschätzung, und finden Sie heraus, welcher Karrieretyp Sie sind. Unter die Lupe genommen werden u.a. Persönlichkeit, Umgang mit Unsicherheit, Motivation und Führungsstil sowie Analysefähigkeit. Eine detaillierte Auswertung erläutert, wie Sie in den Kernkompetenzen abschneiden.

Im zweiten Teil zeigen Fallstudien und Experteninterviews, welche Talente für verschiedene Positionen besonders gefragt sind und wie es Ihnen gelingt, Stärken aus- und Schwächen abzubauen.

Sichtweise! Klaus Werle und Helene Endres arbeiten beide zum Thema Karriere. Neu für sie war schlicht die Anzahl der Teilnehmer. Über 150.000 sind natürlich mehr als eine Umfrage mit 1.500 Köpfen. Die zwar repräsentativ ist, aber…

Artikelbild: © Jan Thomas Otte

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