Werbung

Kaum jemand hat sich dem Sog der sozialen Netzwerke bisher entziehen können. Eines der nach wie vor wichtigsten ist dabei Facebook. Fast zwei Milliarden Menschen sind Mitglied bei dem bislang größten sozialen Netzwerk. Doch… Sind Videospiele das bessere soziale Netzwerk?

Grund ist die starke Anziehungskraft, die die soziale Komponente der Netzwerke auf die Menschen hat. Wir sind schließlich soziale Wesen, die auf die Gemeinschaft angewiesen sind. Wenn sich also eine Gruppe bildet, möchten wir dazugehören. Das ist in unseren Instinkten so programmiert.

Doch ist das auch wirklich nur bei Facebook, Instagram und Co. möglich? Oder kann man beispielsweise beim täglichen Casino Slot Spiele Spielen in der Gemeinschaft von Spielern nicht sogar bessere soziale Erfahrungen sammeln?

Der Abstieg der großen Netzwerke

Seit langem stehen soziale Netzwerke in der Kritik. So wird vor allem die Macht der Netzwerke kritisiert, die Auswirkungen auf unser Sozialverhalten, die Psyche und sogar politische Entscheidungen haben kann. Viele Nutzer kritisieren dabei vor allem die Entwicklung der letzten Jahre, die soziale Netzwerke von harmlosen Treffpunkten von Freunden und alten Bekannten zu eigenständigen Medien und Medienmachern umgeformt hat. Längst sind Twitter, Instagram und Co. zu Sprachrohren von besonders lautstarken Gruppen geworden, die jedoch nicht unbedingt die Meinung der gesamten Bevölkerung widerspiegeln.

Daher haben sich viele Nutzer vor allem in den letzten Jahren wieder von Facebook abgewandt. Die breite Masse postet kaum noch ehrliche persönliche Nachrichten. Das geschieht nur noch in den geschlossenen Gesellschaften von Telegram, WhatsApp und Signal etc.. Längst werden die großen Plattformen nicht mehr für ehrliche soziale Interaktion genutzt, sondern vor allem für positive Selbstdarstellung. Auch wenn Facebook und Co. hier nur Katalysatoren für den menschlichen Drang des Ego-Polierens sind, macht das Ergebnis trotzdem buchstäblich krank.

Denn sieht man sich täglich das schöne Leben der anderen an, bekommt man selbst Minderwertigkeitskomplexe und Depressionen von den glitzernden Selfies und Schön-Wetter-Posts. Das ist seit langem auch durch Studien bewiesen, wie zuletzt von der University of Pennsylvania. Viele Nutzer sehnen sich jedoch nach ehrlichen Beziehungen zu Menschen und das erreichen sie zunehmend sehr erfolgreich auf anderen Kanälen.

Werbung

Ausweg aus der Krise: Wahre Freundschaft nur unter Gleichgesinnten

Natürlich möchten wir an dieser Stelle nicht unbedingt dazu aufrufen, in seine eigene Blase aus Gleichgesinnten abzutauchen, die weder Meinungen anderer akzeptiert, noch neugierig auf andere Bereiche des Lebens macht. Man denke nur an die düster stickigen Tage der Vereinsmeierei, die vor allem Deutschen so oft vorgeworfen wurde. Vielmehr gibt es eine Möglichkeit, die Vorteile einer Community zu nutzen und dabei trotzdem viele Meinungen zuzulassen, wenn sie denn eine gemeinsame Basis besitzt.

Spieler von Games wie World of Warcraft (kurz: WOW), das mit schätzungsweise ein paar Millionen Nutzern (genaue Zahlen gibt es darüber nicht) eine der größten Fangemeinden der Spielewelt besitzt, wissen das schon seit Langem zu schätzen.

„Spielerisch ins Gespräch kommen“

Denn hier treffen sich alle Bevölkerungsgruppen als Gleichgesinnte regelmäßig zum Spiel, fernab ihrer geschlechtlichen Identität, der politischen Orientierung oder sozialen Stellung. In den Chatrooms des Spiels treffen alle möglichen Menschen aufeinander und kommen über das Thema WOW ins Gespräch. So kann es schnell mal sein, das hier ein zutiefst konservativer Christ neben einem homosexuellen Atheisten spielt. Freundschaften können da entstehen, wo in anderen Netzwerken alles auf Kampf gebürstet wäre. Man trifft sich zum Spiel und kommt darüber ins Gespräch.

Das, was in WOW passiert, findet auch in anderen Chatrooms, etwa in internationalen Spielcasinos, statt und hat durchaus friedensstiftende Qualitäten. Denn selbst die aggressivsten Spieler tragen letztendlich ihre Kämpfe nur über die Figuren aus und nicht im realen Leben. Ein bedeutender Faktor dabei ist die Anonymität. Die Menschen können hinter ihren Masken verschwinden und so viel mehr sein, als sie wirklich sind. Fernab von ihren Konventionen und Rollenbildern, die sie im echten Leben erfüllen müssen.

Wer also wieder einmal genug von seinen oberflächlichen Insta-Freunden hat, der sollte einen Abstecher in ein Videospiel oder Online Casino machen. Hinter dem Avatar des Tischnachbarn oder Gegners steht vielleicht schon der nächste echte Freund…

Artikelbild: Zapp2Photo/ Shutterstock

Werbung Optimale-Bewerbung.de