Ob Gesetzestexte, Buchungssätze oder eine Programmiersprache – wer sich im Erwachsenenalter dazu entscheidet, noch einmal die Schulbank zu drücken, dem fällt das Lernen oft schwer. Simone Stargardt von carriere & more gibt zehn Tipps für leichteres Lernen…

1. Einen Plan aufsetzen

Wer plant, lebt glücklicher – unabhängig ob und wie dein Ziel erreicht wird (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)

Ein strukturierter Lernplan definiert das Ziel, bestimmt das Lernmaterial und setzt einen zeitlichem Rahmen. Der erste, sichere Schritt zum Erfolg.

2. Routinen schaffen

Routine: mal was neues? Oder die alte Schule (Foto: Ollyy/ Shutterstock)

Egal ob zu Hause oder am Arbeitsplatz, früh morgens oder nach Feierabend – mit regelmäßiger Lernzeit an einem festen Ort wird Lernen zur Routine.

3. Ordnung halten

Ordnung ist das halbe Leben, oder? (Foto: PathDoc/ Shutterstock)

Auf den Schreibtisch gehört nur, was gerade gelernt wird. Jedes nicht benötigte Buch oder Heft lenkt unnötig ab. Je leerer die Arbeitsfläche, desto effizienter lässt es sich lernen.

4. Mitstreiter suchen

Mitstreiter gesucht. Gemeinsam macht’s mehr Spaß (Foto: GaudiLab/ Shutterstock)

In einer Gruppe lernt es sich für viele leichter. Die Teilnehmer unterstützen sich gegenseitig und profitieren von den verbindlichen Treffen. Wer der Lerngruppe fernbleibt, wird gerügt.

5. Den Lerntyp beachten

Ein Typ, viele Lernzugänge (Foto: ra2studio/ Shutterstock)

Der eine nimmt gehörtes am besten auf, der andere gesehenes und der nächste ist beim Lernen am liebsten in Bewegung. Das Lernmaterial sollte darauf ausgerichtet sein: Hörspiele für den auditiven, Filme für den visuellen, und Experimentierkästen oder Rollenspiele für den kinästhetischen Typ.

6. Einen Schwerpunkt pro Tag

Lieber einen Schwerpunkt durchdringen; als 1000 angekratzte (Foto: Ollyy/ Shutterstock)

Zuerst einen Deckungsbeitrag errechnen und danach noch Führungstechniken verinnerlichen, verwirrt.  Lieber pro Tag bei einem Thema bleiben. Heute der Deckungsbeitrag – morgen die Führungstechniken.

7. Wiederholen statt Aufholen

Die Momo-Methode, fürs Lernen wie fürs Leben: Schritt für Schritt (Foto: alphaspirit/ Shutterstock)

Wer neu gelerntes regelmäßig wiederholt, bleibt am Ball. Besser eine knappe Stunde pro Tag investieren, damit sich der Lernstoff festigt, als sich schlaflose Nächte zu bereiten, weil kurz vor der Prüfung noch zu viel aufgeholt werden muss.

8. Fakten bildlich darstellen

Visualisierung – ein Bild sagt mehr als 1000 Worte (Foto: Rawpixel.com/ Shutterstock)

Statt im Unterricht nur mitzuschreiben, lieber eine Skizze zeichnen oder Notizen „aufmalen“ statt aufschreiben. Wer seine so gestalteten Schriftstücke dann noch zu Hause an die Wohnzimmerwand hängt, wiederholt beim abendlichen Entspannen auf der Couch automatisch den Lernstoff.

9. Ein inneres Drehbuch schreiben

Den Dreh finden – Lernen als Event (Foto: Brian A Jackson/ Shutterstock)

Sich für neu Erlerntes eine kleine Episode auszudenken, am besten mit persönlichem Bezug, hilft dem Gehirn. Das so Einstudierte bleibt länger in Erinnerung, als auswendig gelerntes.

10. Aktion zeigen

Es gibts nichts Gutes außer du tust es. Stimmt’s? (Foto: Matej Kastelic/ Shutterstock)

Lernen besteht nicht nur aus Lesen. Der Stoff will verarbeitet werden, zum Beispiel in Gesprächen oder mit Projekten, die zum Lernthema passen. Je aktiver mit den Inhalten gearbeitet wird, umso besser bleiben sie im Gedächtnis hängen.

Artikelbild: PathDoc/ Shutterstock

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Simone Stargardt

Simone Stargardt sammelte bei Deutschlands größtem Lebensmitteldiscounter im mittleren Management Berufserfahrung, ehe sie den Schritt in die Selbstständigkeit wagte. Die Betriebswirtin und Buchautorin ist Geschäftsführerin von carriere & more, einer Weiterbildungsakademie mit Standorten in der Region Stuttgart, Mannheim und Würzburg…

1 Kommentar

  1. Ist der Trick mit dem Kaugummi eigentlich noch aktuell :-)? Ich persönlich verliere mich manchmal etwas zu sehr in das Planen & Organisieren. Da ist ein Flaschengeist, wie ein Notizbuch oder ein fester Lernort, Gold wert. Man schleppt den Stress nicht pausenlos im Kopf mit sich rum, sondern er kommt und geht, wenn man sich dafür entscheidet. Hang Loose!

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