Start Ratgeber 5 Tipps fürs Gespräch mit dem Chef: So gelingt’s (noch) besser!

5 Tipps fürs Gespräch mit dem Chef: So gelingt’s (noch) besser!

Tipps für gute Gespräche...

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Lass' dich nicht über den Tisch ziehen! (Foto: Master1305/ Shutterstock)
Lass' dich nicht über den Tisch ziehen! (Foto: Master1305/ Shutterstock)

Die Probezeit ist überstanden, das erste Entwicklungsgespräch steht an und damit viele Fragen zu deiner Person und Rolle. Fünf Tipps, wie dein Gespräch mit dem Chef (noch) besser läuft…


Wo geht die Reise hin? Wo sieht mich mein Chef? Was muss ich tun, um die nächsten Schritte zu nehmen? Das sind Fragen, auf die du eine Antwort parat haben solltest. Christopher Rosenthal und Dr. Niklas Friedrich verraten uns ein paar Tipps aus ihrem Berater-Alltag…

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1. Klärung von Erwartungen

Hart in der Sache, verbindlich in der Art (Foto: ArtFamily/ Shutterstock)

Versuchen Sie sich bereits zum Beginn Ihrer Anstellung Informationen einzuholen, woran Sie gemessen werden. In großen und mittleren Konzernen bestehen hierfür meist Kompetenz- und Karrieremodelle. In kleineren Unternehmen gibt es manchmal nur die subjektive Einschätzung eines Vorgesetzten. Hier ist es umso wichtiger, Ansprüche einzuholen und Anforderungen für sich zu verschriftlichen.

  • Über welche Kompetenzen verfügen Sie?
  • Lassen Sie sich die Ergebnisse der Einstellungs-Assessments zeigen, um früh eine Standortbestimmung auf dem Raster des Unternehmens zu haben.
  • Wo haben Sie sich bereits verbessert?
  • Wo ist eine Fokussierung nötig?
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Zugleich sollten Sie betonen: Wo sehen Sie sich? In welche Richtung wollen Sie sich entwickeln? Wo passen Ihre Vorstellungen mit denen Ihres Vorgesetzten? Neben einem wertschätzenden Ton sollte das Gespräch mit einer konkreten Richtung und konkreten Entwicklungshinweisen laufen

Übrigens: Vor allem jüngere Angestellte erwarten vor allem konkretes und nutzenorientiertes Feedback, insbesondere um die eigene Karriere zu planen und voranzubringen (Wang et al. 2015). Gleichwohl macht der Ton die Musik und negatives Feedback sollte keinesfalls abschätzig gegeben werden, da dies im Zweifel die Leistungsfähigkeit zukünftig einschätzen kann (Cainci et al. 2010). Denn gerade negative Rückmeldungen sind aber besonders wertvoll für die weitere Entwicklung (Tomas Chamorro-Premuzic, Veröffentlichung über negatives Feedback).


Literatur

  • Cianci, Anna M., Klein, Howard J. & Seijts, Gerard H. (2010). The effect of negative feedback on tension and subsequent performance: The main and interactive effects of goal content and conscientiousness (Abstract). Journal of Applied Psychology, 95, 618-630.
  • Shimul Melwani & Sigal G. Barsade (University of Pennsylvania). (2011). Held in Contempt: The Psychological, Interpersonal, and Performance Consequences of Contempt in a Work Context (Abstract). Journal of Personality and Social Psychology, Vol. 101, No. 3, 503-520.
  • Mo Wang (University of Florida), Gabriela Burlacu (Successfactors/SAP, Palo Alto, California), Donald Truxillo, Keith James (Portland State University) & Xiang Yao (Peking University). (2015). Age Differences in Feedback Reactions: The Roles of Employee Feedback Orientation on Social Awareness and Utility [Abstract]. Journal of Applied Psychology, 100 (4), 1296-1308.
  • Armin Trost mit Bärbel Schwertfeger am 27.07.2015 auf Spiegel-Online zum jährlichen Mitarbeitergespräch „Das ist kein Feedback, das ist einfach absurd„.
  • Armin Trost: Interview mit dem Titel „Wenn das Mitarbeitergespräch schadet“ im CIO vom 06.08.2015 über mein neues Buch „Unter den Erwartungen“. Mehr..

Artikelbild: Master1305/ Shutterstock

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