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Und was machst du so? Kaum eine Party, bei der diese Frage nicht innerhalb der ersten Minuten eines Smalltalks gestellt wird. Wir ziehen einen Grossteil unseres Selbstwertgefühls aus unserer Arbeit, um so wichtiger ist die Ausbildung um später in einem guten Job arbeiten zu können. Schüler können mit dem Berufswahlpass herausfinden, wo ihre Stärken und Interessen liegen und sich auf entsprechende Ausbildungsstellen bewerben…

Der Berufswahlpass ist seit Juli 2014 offizieller Partner der Initiative Bildungsketten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Das BMBF unterstützt damit noch mehr junge Menschen auf ihrem Weg, sich für einen geeigneten Beruf zu entscheiden. Aktuell werden jährlich über 130.000 Berufswahlpässe durch die Schulen den Jugendlichen an die Hand gegeben. Er ist das meist eingesetzte Medium für die berufliche Orientierung.

„Kompass bei der Berufswahl“

„Von der Einbindung des Berufswahlpasses in die Initiative Bildungsketten profitieren die jungen Menschen, weil mit dem Berufswahlpass die verschiedenen Maßnahmen zur Berufsorientierung abgestimmt und aufeinander bezogen werden. Der Berufswahlpass ist ein zentraler Begleiter auf dem Weg in den Beruf“, sagt Anne Roth, Koordinatorin der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass in der Servicestelle Bildungsketten.

Meist eingesetzte Medium für Berufsorientierung

Der Pass begleitet die Jugendlichen u.a. dabei, Betriebspraktika auszuwerten oder den Bewerbungsprozess zu gestalten, Bewerbungen um einen Ausbildungsplatz zu schreiben oder den nächsten Lernabschnitt zu organisieren. Herausgegeben wird der Berufswahlpass von der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass, der 13 Bundesländer, das BMBF und die Bundesagentur für Arbeit angehören.

„Die Koordination der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass durch die Servicestelle Bildungsketten stellt sicher, dass der Berufswahlpass im Schulterschluss mit den Ländern weiterentwickelt und verbindlich eingesetzt wird“, erklärt der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Berufswahlpass, Dr. Alfred Lumpe, aus Hamburg.

Als Teil der Initiative Bildungsketten kann der Berufswahlpass von weiteren Akteurinnen und Akteuren aktiv in den Berufswahlprozess eingebunden werden. So können etwa Berufseinstiegsbegleiterinnen und -begleiter den Berufswahlpass nutzen, um die nächsten Schritte mit den jungen Menschen zu planen oder Ergebnisse aus den Gesprächen über die berufliche Selbsterkundung und berufliche Perspektiven darin zu dokumentieren. Die verschiedenen Stationen des Berufswahlprozesses lassen sich systematisch planen und miteinander verknüpfen.

Artikelbild: Lucky Business/ Shutterstock

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