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Jeder der in die Selbstständigkeit wechselt, stellt sich diese Frage. Und es gibt viele Ansatzpunkte zum Erfolg. Wir stellen ein paar davon vor…

Zunächst muss sich jeder darüber klar werden, dass Selbstständigkeit ein Full-Job ist. In den Sozialen Medien werden oft unglaubliche Angebote unterbreitet, bei denen sich mit nur wenigen Stunden am Tag hohe Summen erzielen lassen. Davon sollte sich niemand blenden lassen. In der Anfangszeit bluten Selbstständige oft aus. 12 – 16 Stunden am Tag arbeiten, keine Freunde, die Liebe findet nur am Rande statt und die Angst um die finanzielle Situation ist groß. Das kennt jeder, der so schon einmal gestartet ist.

Bereits vor dem Start lassen sich aber die Weichen stellen. Fortbildung, Wissen und Netzwerke sind wichtig, um später über die Runden zu kommen. Elementare Dinge sollten bekannt sein. Wie geht das mit der Buchhaltung, welche rechtlichen Aspekte muss ich beachten, welche Fallstricke gibt es? Ganz wichtig dabei: Vor der Selbstständigkeit einen Businessplan entwerfen. Ohne einen solchen zu starten, gleicht einem Selbstmord.

Netzwerke und Mitarbeiter

Viele Selbstständige scheitern an dem Punkt, dass sie alles selbst machen wollen. Dabei ist es sinnvoll auch zum Anfang kleinere Aufgaben einfach zu delegieren, um für den Kern der Tätigkeit Zeit zu haben. Nun kann sich natürlich niemand gleich einen Stab von Mitarbeitern leisten. Aber es gibt zum Beispiel virtuelle Assistenten, meistens Freiberufler, die gegen ein kleines Honorar solche Sachen übernehmen. Auch das zeichnet den späteren Erfolg aus, zugleich lässt sich ein Netzwerk aufbauen.

Ein erfolgreicher Unternehmer wird aber auch immer sein Produkt oder seine Dienstleistung prüfen. Ein gutes Produkt ist nicht das, was wir selbst als gut bezeichnen. Es muss den Käufer überzeugen und es müssen genügend Käufer vorhanden sein. Wer das nicht im Vorfeld prüft, ist wie ein Autofahrer, der auf der Autobahn mit verbundenen Augen fährt. 

Finanzielle Situation klären

Auch hier kommt es häufig zu Problemen. Im Netz lässt sich immer wieder lesen, dass mit Kleinstgeld in die prächtige Selbstständigkeit gestartet werden kann. Das stimmt natürlich nicht. Die finanzielle Lage sollte immer so ausgelegt sein, dass Luft für ein Jahr besteht. Immerhin müssen Miete, Versicherung und Lebenshaltung weiterhin bezahlt werden.

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Aber auch ausreichend Geld für das Geschäft muss vorhanden sein. Werbung kostet Geld. Einfach eine Webseite selbst erstellen, weil es dazu schnelle Anleitungen gibt, macht wenig Sinn. Wer überzeugen will muss auch hier Geld in die Hand nehmen.

Doch woher bekomme ich das Geld? Es heißt doch immer, die Banken sind zurückhaltend. Das stimmt so nicht. Wer einen guten Businessplan vorlegen kann und als Person ebenfalls überzeugt, hat gute Chancen auf einen günstigen Kredit. Aber wie bei jeder Sache, ist auch hier eine gewisse Vorbereitung von Nöten.

Sich das Geld bei Bekannten und Verwandten zu leihen ist keine gute Idee. Scheitert das Projekt Selbstständigkeit, steht das Thema Geld der weiteren Beziehung immer im Weg. Alternativ gibt es noch das Crowdfunding, mit dem Geld für den Start besorgt werden kann.

Artikelbild: pathdoc/ Shutterstock

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