Um den Aufwand bei Spesenabrechnungen so gering wie möglich zu halten, stellen viele Firmen spezielle Kreditkarten zur Verfügung. So wird den Mitarbeitern eine ausreichende Liquidität verpasst, sofern sie im Namen des Konzerns unterwegs sind. Ein Vergleich lohnt sich…

Hat sich das Unternehmen dafür entschieden, die Mitarbeiter mit einer Kreditkarte auszustatten, sollte im Vorfeld jedoch ein Vergleich zwischen den verschiedenen Anbietern durchgeführt werden.

Nicht nur große Konzerne stellen den Mitarbeitern Kreditkarten zur Verfügung

Nicht nur die großen Betriebe setzen vermehrt auf bargeldlose Bezahlvorgänge – auch kleinere wie mittelständische Firmen haben erkannt, dass Firmenkreditkarten durchaus ein paar Vorteile mit sich bringen, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. So wird die Reisekostenabrechnung derart entlastet, dass sich kleinere wie mittelständische Betriebe einerseits über eine Zeitersparnis und andererseits über niedrigere Buchhaltungskosten freuen dürfen.

„Buchhaltung einfach“

Schlussendlich müssen den Mitarbeitern die Firmenausgaben auch nicht mehr vorgestreckt werden – die Abrechnung der Geschäftsreise oder des Geschäftsessen erfolgt sodann direktüber das Kreditkarteninstitut. Am Ende entsteht eine feinsäuberliche Liste, die einen wunderbaren Überblick bietet, wofür die Kreditkarte letztendlich benutzt wurde.

Corporate Card und Reisestellenkarte – eine perfekte Kombination

Die Reisestellenkarte ist keine klassische Kreditkarte, sondern eine virtuelle Karte, die dann zum Einsatz kommt, wenn etwa eine Geschäftsreise bezahlt werden soll. So beispielsweise, wenn Zug- oder Flugtickets online gekauft oder das Mietauto wie das Hotelzimmer reserviert werden sollen. Der Vorteil einer Reisestellenkarte? Einerseits sorgt die zentrale Karte für mehr Transparenz, andererseits werden die anfallenden Buchungsprozesse vereinfacht.

Bei der Corporate Card handelt es sich hingegen wirklich um eine Kreditkarte, die auch dem Mitarbeiter des Unternehmens ausgehändigt wird. Mit der Corporate Card werden dann all jene Kosten, die im Zuge der Geschäftsreise anfallen, beglichen.

Unternehmen haben die volle Kostenkontrolle

Ist das Unternehmen der Ansicht, keine Kreditkarten ausgeben zu wollen, so lassen sich die anfallenden Reisekosten nur recht schwer überprüfen. Dies deshalb, weil es keine zentrale und übersichtliche Verfügbarkeit der angefallenen Abrechnungsdaten gibt. Eine volle Transparenz gibt es nur, wenn es eine detaillierte Auflistung gibt – und das ist bei der Verwendung der Kreditkarte der Fall.

Durch die Rechnungsinformationen sind Unternehmer in der Lage, dass überprüft werden kann, wofür die Kreditkarte verwendet wurde. Die volle Kostenkontrolle ist natürlich von Vorteil – nur so kann von Seiten des Unternehmens sichergestellt werden, dass das Geld nicht für private Zweckeausgegeben wurde.

Nicht nur auf die Kosten achten – auch Leistungen müssen miteinander verglichen werden

Natürlich muss sich auch das Unternehmen mit diversen Angeboten befassen, die von Seiten der Banken zur Verfügung gestellt werden. Aufgrund der Tatsache, dass es unterschiedliche Kreditkartenanbieter gibt, stehen auch diverse Gebührenmodelle zur Verfügung. Doch man sollte sich, auch wenn man sich über die Seite https://www.kreditkartekostenlos.de/ informiert, nicht nur mit den möglichen Kosten einer Kreditkarte befassen, sondern auch auf die Leistungen Rücksicht nehmen. Gibt es etwa ein Versicherungspaket – so etwa eine inkludierte Storno-, Reise- oder Gepäckversicherung – oder mitunter ein Rabattsammelprogramm?

Es braucht einen Ansprechpartner

Entscheidet sich das Unternehmen für einen Kreditkartenanbieter, so sollte in weiterer Folge ein Mitarbeiter als Ansprechpartner herangezogen werden, der sich mit dem organisatorischen Ablauf befasst. Das heißt, er sorgt dafür, dass den neuen Mitarbeitern eine Kreditkarte ausgehändigt wird; verlässt ein Mitarbeiter den Betrieb, so wird dann dafür gesorgt, dass dieser seine Kreditkarte dem Unternehmen aushändigt.

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