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Fremdsprachen sind ein klares Plus, im Job wie im Privaten. Doch es gibt auch ein paar Punkte, die jede(r) versteht. Wie du dich mit Händen und Füßen weltweit verständigst und dies noch weiter optimieren kannst…

Gerade im beruflichen Bereich sind Fremdsprachenkenntnisse eine wichtige Qualifikation und oftmals die Faktoren, die den Ausschlag für den einen und gegen den anderen Bewerber geben. Dies ist hauptsächlich auf die durch die Globalisierung immer kleiner werdenden Entfernungen und damit einhergehende Internationalisierung der Arbeitswelt zurückzuführen.

Filialen in Asien, Kunden in den USA, Messeauftritte in Südamerika oder Bewerbungsgespräche via Skype mit ausländischen Interessenten am eigenen Stellenangebot – die Bandbreite an beruflichen  Situationen, in denen heutzutage zumindest Kenntnisse in einer Fremdsprache benötigt werden, ist schier unendlich.

Doch bedingt durch die Tatsache, dass die „universale Weltsprache“ Englisch nicht  jeder gleich gut beherrscht bzw. nicht in allen Erdteilen gleichermaßen verbreitet ist, wirst du von Zeit zu Zeit mit Schwierigkeiten konfrontiert werden, wenn du Unterhaltungen mit ausländischen Gesprächspartnern führst.

„In Südamerika wird’s Schwierig mit Englisch“

So sind beispielsweise in Südamerika Englischkenntnisse häufig nur geringfügig vorhanden, weshalb du gerade dort oftmals besonders kreativ sein musst, um deinem Gegenüber dein Anliegen zu vermitteln.

So kann es durchaus vorkommen, dass du während eines Verkaufsgesprächs am deinen Messestand in Argentinien auf Hände und Füße ausweichen oder – ganz ausgefallen – ein Bild malen musst, um deinem Gesprächspartner klarzumachen, worauf du hinauswillst. Hierbei ist auch die Mimik und Gestik besonders wichtig, welche von Land zu Land unterschiedlich ist.

Gerade in südlichen Ländern – Italien ist in diesem Fall wohl das klassischste Beispiel – zählen Handbewegungen fast schon zur „Standardsprache“ und sagen auch oft etwas über die Stimmung des Gegenübers aus. Somit gilt: Selbst wenn du dieselbe Sprache sprichst wie dein Gesprächspartner, heißt dies nicht, dass ihr euch gegenseitig wirklich komplett versteht. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, dass ihr euch auch ohne gemeinsame Sprachkenntnisse bestimmte Dinge mitteilen können.

Sprachprobleme im Ausland erfordern Kreativität

Ähnliche Situationen kannst du aber selbstverständlich auch im Rahmen von Urlaubsreisen erleben. Vor allem die Ost- und Südeuropäer sprechen eher mäßiges Englisch, weswegen ihr euch z.B. in Spanien, Italien oder Bulgarien oftmals auf eure Kreativität verlassen müsst. Wollt ihr etwa in Bulgarien einen Eiskaffee bestellen, kann es durchaus vorkommen, dass ihr pantomimisch „Kälte“ nachspielen und „Kaffee trinkende“ Bewegungen ausführen müsst.

Vergleichbares kann dir aber auch in Frankreich passieren, denn unsere westlichen Nachbarn sprechen ihre Landessprache mit so viel Stolz, dass Englisch dort nicht allzu gerne gesehen ist. Das bedeutet, wenn ihr dort bspw. „French fries“ bestellen möchtet, wollen euch viele Franzosen vermutlich gar nicht erst verstehen. Dann heißt es, entweder im Wörterbuch die französische Vokabel dafür nachzuschauen oder aber, sich per schauspielerischer Meisterleistung „dünne, längliche Gegenstände“ in den Mund zu stecken.

Sprachreisen als Ort spielerischen Lernens

Aber natürlich gibt es auch eine Alternative für diejenigen unter euch, die sich nicht ohne bzw. wenig Wissen in einer bestimmten Sprache in den Berufsalltag bzw. einen Auslandsaufenthalt stürzen möchten. Eine mittlerweile gängige Möglichkeit, deine Sprachkenntnisse zu verbessern, stellen Sprachreisen dar. Hierbei handelt es sich um einen Sprachkurs an einer ausländischen Sprachschule, wie er etwa bei Linguago und anderen Portalen gebucht werden kann.

Dort werden dir Kurse in englisch-, spanisch-, italienisch- und französischsprachigen Ländern angeboten. Dabei handelt es sich sowohl um „nahe gelegene“ Staaten, wie etwa England oder Frankreich, als auch um Übersee-Destinationen wie die USA oder Argentinien. Alle dort angebotenen Sprachschulen haben auch spezielle Businesskurse im Angebot. Wenn du also z.B. deine Englischkenntnisse explizit in beruflicher Hinsicht erweitern möchtest, wirst du dort definitiv fündig.

„Sprache“ ist ein vielseitiger Begriff, der verschiedene Bereiche abdeckt. Es ist sicherlich ein Pluspunkt, den der gesprochenen Sprache zu beherrschen – ein Patentrezept für eine perfekte Verständigung ist sie nicht!

Artikelbild: Rawpixel.com/ Shutterstock

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