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Team-Building, mehr als ein Zauberwort! Es wird immer wichtiger. Wie stärkt ihr den Zusammenhalt im Unternehmen nachhaltig? Wir sind dieser Frage auf den Grund gegangen…

Team-Building. Ein gutes Produkt, zielgerichtetes Marketing und motivierte Mitarbeiter – da dürfte der Unternehmenserfolg nicht lange auf sich warten lassen. Denkste!Viele Manager in Spitzenpositionen unterschätzen die Qualität der Zusammenarbeit.

Agieren die Angestellten nicht wie ein eingespieltes Team, können kaum optimale Ergebnisse erzielt werden. Denn auch wenn die Anforderung wie eine abgedroschene Phrase klingt: Teamwork entwickelt sich zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Wie lässt sich der Zusammenhalt stärken?

Ein starkes Team – gefragter denn je

Die Aufgabenfelder einzelner Mitarbeiter lassen sich nicht immer klar voneinander abgrenzen. Obwohl die Stellenbeschreibung einen anderen Eindruck vermittelt, habt ihr sicherlich selbst schon die Erfahrung gemacht, dass ihr bei der einen oder anderen Aufgabe auf das Wohlwollen eines Kollegen angewiesen wart. Kennste?

Egal ob es sich dabei um wichtige Ansprechpartner, spezielles Wissen zu einer Software (z. B. intern genutzte Tools) oder besondere Qualifikationen handelt: Immer häufiger hat die tägliche Arbeit Projekt-Charakter – was es für jeden Mitarbeiter notwendig macht, seine individuellen Stärken mit einzubringen. Ein schlechtes Betriebsklima kann hingegen nicht nur bewirken, dass eine Unterstützung verweigert wird, sondern gar Sabotage zur Folge haben.

Studie: Arbeitsatmosphäre und Gehalt gleichermaßen wichtig

Ein gutes Team-Building hat aber nicht nur zur Folge, dass die Geschäftsergebnisse sich mittelfristig verbessern dürften, auch die Fluktuation nimmt erfahrungsgemäß ab. Wie aktuelle Studien zeigen, ist die Arbeitsatmosphäre und das Verhältnis zu den Vorgesetzten ein wichtiger Faktor für die Zufriedenheit im Job.

Fluktuation ist für ein Unternehmen allein schon deshalb von Nachteil, weil sie mit Transaktionskosten verbunden ist. Der neue Mitarbeiter muss zunächst gefunden und eingearbeitet werden; in höheren Positionen kommt es in der Anfangszeit nicht selten zu teuren Fehlern.

„Jeder zweite denkt über Jobwechsel nach“

Eine aktuelle Studie von Meinestadt.de zeigt, welche Faktoren den Mitarbeitern besonders wichtig erscheinen, damit sie sich wohl in Ihrem Job finden:

  • Für 67% ist Zufriedenheit im Job eng mit der Anerkennung der eigenen Arbeit verknüpft
  • Mehr als 57% der Befragten beklagen zudem eine zu schlechte Bezahlung
  • Weitere 56% geben an, dass eine schlechte Arbeitsatmosphäre und Stimmung die Zufriedenheit im Beruf so sehr beeinträchtigt, dass über einen Jobwechsel nachgedacht wird

Zumindest einigen dieser Punkte kann mit den richtigen Hebeln entgegen gewirkt werden. Mit relativ überschaubaren Maßnahmen ist es möglich, die grundlegende Stimmung bei den Mitarbeitern zu verbessern. Das wusste bereits Henry Ford: „Zusammenkommen ist ein Beginn, zusammenbleiben ist ein Fortschritt, zusammenarbeiten ist ein Erfolg.“

Dass das Team-Building also einen wichtigen Erfolgsfaktor darstellt… Ist klar! Fühlen sich die Arbeitnehmer extrem wohl in Ihrer Arbeitsumgebung, so dürften beispielsweise auch beim Gehalt kleinere Abstriche akzeptiert werden. Schwieriger ist hingegen die Frage zu beantworten, wie sich das Arbeitsklima in der Praxis verbessern lässt.

Kommt an: Transparenz und messbare Ziele

Eine wichtige Voraussetzung zur Teambildung ist das Setzen von Zielen, die zusammen mit der Belegschaft zeitnah und messbar zu erreichen sind. Zudem ist eine klare Führung wichtig, die eine offene Kommunikation und auch das Feststellen und Aussprechen von Konflikten ermöglicht. Außerdem ist es keinesfalls übertrieben, eindeutige Regeln für die Zusammenarbeit im Team festzulegen.

Oftmals wird in diesem Zusammenhang auch auf das Phasenmodell von Tuckman eingegangen. Dieses Modell fördert das Teambuilding und die Optimierung der Prozesse gleichermaßen – in vier Phasen:

  1. Forming: Kennenlernen des Teams unter Berücksichtigung von Zielen und Regeln
  2. Storming: Unterschiedliche Auffassung, Ziele und Priorisierungen werden festgestellt und anschließend Lösungsansätze geschaffen
  3. Norming: Gemeinschaftliche Regeln erarbeiten und die Akzeptanz unterschiedlicher Rollen fördern
  4. Peforming: Aufgrund der zuvor erarbeiteten Schritte, des Gemeinschaftsgefühls und der gegenseitigen Wertschätzung agiert das Team als Einheit erfolgreicher
    Team-Events und Corporate Design: Instrumente zur Teambildung

Events: Tratsch und Klatsch müssen (auch) sein

Neben den zuvor erläuterten Maßnahmen können auch noch weitere Möglichkeiten zur Verbesserung des Zusammenhalts geschaffen werden. Bewährt haben sich beispielsweise Team-Events, die als sportliche Herausforderungen so gar nichts mit dem Arbeitsalltag zu tun haben.

Die Mitarbeiter kommen sich so in ungezwungener Atmosphäre näher und tauschen sich aus. Egal ob Rafting-Tour oder gemeinsames Kochen: Mit einer Herausforderung, die nur von allen Mitarbeitern gemeinsam gelöst werden kann, werden gemeinsame Erlebnisse und ein fester Zusammenhalt geschaffen.

Auch gemeinsame Kleidung, bekannt unter dem Marketing-Begriff „Corporate-Design“ kann ein „Wir-Gefühl“ erzeugen, weil es die Identifikation mit den Kollegen fördert. Hier zeigt sich auch: Im Unterschied zu vielen individuellen Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation sind die Instrumente zur Förderung der Teambildung nicht mit hohen Kosten verbunden. Gemeinsame alltagstaugliche Team- oder Arbeitskleidung lässt sich bei Online-Druckereien individuell gestalten.

Vom Poloshirt über Hoddies und Hemden ist mit Sicherheit für jeden Geschmack etwas dabei. Dabei erzeugt die gleiche Optik der Arbeitskleidung neben dem Gefühl der Zusammengehörigkeit auch eine gewisse Werbewirkung. Das Gefühl, eine Identifikation mit dem Unternehmen aufzubauen, wird auch vom Kunden wahrgenommen. Für Führungskräfte wird es also Zeit, sich mit dem Thema Team-Building auseinanderzusetzen und das Arbeitsklima nachhaltig zu verbessern.

 Artikelbild: wavebreakkmedia / Shutterstock 

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