Keine Zeit zum Lesen? Mach' dir nen Kaffee und gönne dir 3 Minuten...

Übersetzen und Dolmetschen. Das sind Berufe, die international trotz Google-Translator und anderen, automatisierten Apps nach wie vor gefragt sind. Wie fangt ihr damit an? Einige Anstöße…

Wie wärs mit einem Job im Bereich Übersetzen oder Dolmetschen? Kenntnis einer oder mehrerer Fremdsprachen ist in der modernen, international vernetzten Welt der Arbeit eine unverzichtbare Voraussetzung geworden. Und ihr könnt aus der Fremdsprache eine Arbeit machen: schon mal über eine Karriere im Bereich Übersetzen oder Dolmetschen nachgedacht?

„Auf die Nuancen achten“

Sowohl der Übersetzer als auch der Dolmetscher arbeiten mit Worten, deren Bedeutungen und Nuancen. Um es kurz zu machen, kann man sagen, dass der Übersetzer sich mit bedrucktem Papier befasst, während der Dolmetscher mit den gesprochenen Worten arbeitet und das in der Regel in Echtzeit. Einfach und klar, nicht wahr? Hier ein paar Karriere-Tipps in SIE-Form:

Eine (oder mehrere) Fremdsprache pauken

Ich weiß, es ist eine Binsenweisheit, aber mit dem „Lernen einer Fremdsprache“ ist gemeint, jede Nuance, alle kulturellen Aspekte und verborgenen Bedeutungen zu kennen.

Das heißt, man muss eine fundierte Kenntnis der Sprache selbst, ihrer Sprecher und Autoren haben, um ihre Aussagen und Texte so verständlich und genau wie möglich für Sprecher und Schreiber der Zielsprache wiederzugeben, die in der Regel Ihre Muttersprache ist.

Deshalb sollten Sie unbedingt versuchen, mindestens sechs Monate im Land zu verbringen, dessen Sprache Sie erlernen möchten, damit Sie auch die Kultur verstehen und nicht nur die Grammatik.

Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene besuchen

Eine genaue Vorstellung davon zu bekommen, auf was man sich einlässt, ist nur durch einen seriösen Kurs möglich, der sich auf Ihr Interessengebiet bezieht.

Sie könnten sich auf juristisches Dolmetschen spezialisieren, auf technische oder literarische Übersetzung, aber Sie brauchen solide Grundlagen, auf denen Sie sich bewegen können, denn ein Fehler in diesem Bereich kann sich zu einem ganz großen Misserfolg entwickeln, wenn es darum geht, sich einen richtigen Job zu suchen.

Denken Sie daran, dass ein Fauxpas in einer Übersetzung für immer gedruckt bleibt und ein Ausrutscher während dem Dolmetschen fatale Folgen in einem wichtigen Gespräch und auch für Ihre Karriere haben könnte. Sie tun also gut daran, die Technik und Anwendung der Spielregeln genau zu erlernen.

Bevor Sie beginnen können, als Profi zu arbeiten, müssen Sie die Methoden und Techniken des Dolmetschens mit einer entsprechenden Ausbildung auf Universitätsniveau erlernen. Es ist nicht notwendig, zweisprachig aufgewachsen zu sein, um ein Dolmetscher zu werden.

Spezialisieren – und los geht’s!

Eine Spezialisierung in einem bestimmten Bereich der Sprache wird Ihr Handlungsfeld verkleinern, aber sie macht Sie auch besser und effizienter in einem bestimmten Bereich und vor allem wettbewerbsfähiger.

Setzen Sie alles daran, die bürokratischen Fachausdrücke beider Sprachen zu lernen, die Rechtsterminologie oder die Begriffe, die in Gebrauchsanweisungen verwendet werden. Und dann müssen Sie anfangen zu suchen: Dies ist eine harte und schwierige Welt, aber lassen Sie sich dadurch nicht entmutigen.

Sie könnten sich an Übersetzungsbüros wenden, sich auf Websites für technische Übersetzungen registrieren, wie zum Beispiel Translated.net. Oder Sie suchen sich eine Agentur für Dolmetscher für den Bereich, in dem Sie spezialisiert sind.

Es wird schwierig sein, bis Sie die ersten Früchte ernten können, aber es lohnt sich. Wenn Sie sich der freiberuflichen Arbeit widmen möchten, dann machen Sie sich zu Anfang auf niedrige Bezahlung gefasst. Allerdings wird mit Ihrer wachsenden Erfahrung auch Ihre Vergütung ansteigen.

Diese Regel gilt genauso, wenn Sie als Angestellter arbeiten. Aber der Einsatz eurer Willenskraft und der kontinuierlichen und umfassenden Neugier auf die Welt und ihre Bewohner ist wahrscheinlich die wichtigste Voraussetzung für eine Karriere, die eng mit Sprachen zusammenhängt.

Artikelbild: Evgenia Pashkova/ Shutterstock

Teilen
Ab und zu veröffentlichen wir in unserem Magazin sogenannte "Sponsored Posts". Als solche entsprechend gekennzeichnet, bekommen wir dafür eine Aufwandspauschale. Statt weitere Displaywerbung zu schalten, refinanzieren wir unsere Server und Seiten lieber über Newsinhalte, die Werbekunden wie Lesern etwas "bringen". Mehr dazu in unseren Mediadaten...

Kommentieren

Please enter your comment!
Please enter your name here