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Glaubt man einer einer aktuellen Umfrage mögen drei Viertel der Deutschen ihren Job. Nur sieben Prozent haben überhaupt keinen Spaß daran. Stärkster Motor für die Motivation: Berufliche Herausforderungen, aber – natürlich – auch die vielen Kontakte am Arbeitsplatz, die wir in dieser Form zu Hause oder im Verein nicht jeden Tag haben. Die Details…

75 Prozent der deutschen Arbeitnehmer macht der aktuelle Job Spaß. Jeder Dritte ist sogar richtig glücklich damit. Was die Berufstätigen am meisten motiviert? Vor allem lieben sie es, Herausforderungen zu meistern, um auf ihr Arbeitsergebnis stolz sein zu können. Das gilt besonders für Arbeitnehmer ab 55 Jahren. Zudem fördern ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag, die Aussicht auf Gehaltssteigerung und eine gesellschaftlich sinnvolle Tätigkeit das Wohlbefinden.

Frauen genießen öfter als Männer den Kontakt und Austausch mit Kollegen und Kunden. Das sind Ergebnisse der repräsentativen Umfrage “Beruf und Karriere 2014″ der CreditPlus Bank AG.

„Zwei-Drittel haben Spaß am Job“

Mit dem Job ist es scheinbar so wie mit dem Wetter: Alle beschweren sich darüber, aber im Grunde sind sie zufrieden. Der großen Mehrheit (75 Prozent) macht ihre Arbeit täglich Freude – bei weiteren 18 ist es tagesformabhängig, fünf Prozent sind eher unzufrieden und nur zwei Prozent haben gar kein Vergnügen. Am motiviertesten sind die Berufseinsteiger: 37 Prozent der 25 bis 34-Jährigen geben an, uneingeschränkt großen Spaß im Job zu haben – im Vergleich zu einem

Drittel über alle Altersgruppen. Mit Beginn der Familienphase rücken offenbar wieder andere Dinge in den Vordergrund als der Traumjob, denn bei den 35- bis 44-Jährigen liegt der Anteil der “Jobliebhaber” nur noch bei einem Viertel.

Herausforderung: mehr als nur ein Karriere-Kick

Für 92 Prozent der Berufstätigen ist der Job mehr als nur reiner Gelderwerb. Um tagtäglich motiviert an die Arbeit zu gehen, brauchen sie keine stressfreie Tätigkeit, sondern suchen Herausforderungen: 27 Prozent der Bundesbürger macht es stolz, Ergebnisse zu produzieren und Schwierigkeiten zu meistern. Damit ist Zufriedenheit über die eigene Leistung das am häufigsten genannte Motiv für hohen Arbeitseinsatz. Auf Platz zwei landet die Abwechslung im Joballtag:
18 Prozent möchten im Beruf etwas erleben – neue Situationen und Menschen kennenlernen. 15 Prozent spornt der Gedanke an, mit Ehrgeiz im Job auch das Gehalt steigern zu können, und so einen höheren Lebensstandard zu genießen. 14 Prozent der Befragten wollen eine Tätigkeit ausüben, die sinnvoll für die Gesellschaft ist.

Frauen schätzen Teamarbeit

Ebenfalls unter den Top fünf der Anreize landet der soziale Kontakt zu den Arbeitskollegen. Dabei gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Während für 14 Prozent der Frauen Teamarbeit und der Austausch mit Kollegen Motivationsgrund Nr. 1 sind, sind es bei den Männern nur 10 Prozent. Als reines Mittel zum Zweck des Gelderwerbs sehen jedoch weder Männer noch Frauen ihren Beruf: Gerade einmal acht Prozent sind dieser Meinung. Die überwältigende Mehrheit strebt nach einem Job, der sie glücklich macht.

Für vier von zehn Arbeitnehmern kommt ein “Karriere-Kredit” in Frage 42 Prozent der deutschen Arbeitnehmer würden zum Wohl der Karriere einen Kredit aufnehmen, vier Prozent weniger als im letzten Jahr. Am ehesten sind die Deutschen bereit, für die Gründung eines eigenen Unternehmens ein Darlehen in Anspruch zu nehmen.

Jeder Sechste kann sich das vorstellen – im Vorjahr waren es noch etwas mehr (18 Prozent). Dafür rückt die Finanzierung eines Auslandsjobs mehr in den Vordergrund: Einer von zehn Deutschen würde mit einem “Karriere-Kredit” die Kosten zum Leben und Arbeiten im Ausland decken, 2013 waren es nur acht Prozent. Ebenfalls zehn Prozent würden damit eine spezielle Aus- oder Weiterbildung finanzieren – dieser Wert ist fast gleich geblieben (2013: 11 Prozent).

An der repräsentativen Studie “Beruf und Karriere 2014″ der
CreditPlus Bank AG haben sich 1.006 Bundesbürger beteiligt. Die
Befragungen wurden im Juni 2014 durch das Marktforschungsinstitut
YouGov online durchgeführt.

Artikelbild: Minerva Studio/ Fotolia.com

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